Bergbau Museum Bochum

Das Bergbaumuseum habe ich über die Jahre immer wieder besucht, mal mit Kamera, mal einfach nur zum Gucken. Es wird trotzdem nie langweilig – jedes Mal entdecke ich etwas Neues. Mein persönliches Highlight ist aber die Aussicht vom Förderturm: Von dort oben hat man einen richtig geilen Blick über ganz Bochum, den man in der Form sonst kaum irgendwo in der Stadt bekommt.

2024

Trivia

Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum wurde 1930 gegründet, und zwar nicht etwa auf dem Gelände einer ehemaligen Zeche, wie viele Besucher annehmen, sondern in einer umgebauten Großviehschlachthalle. Heute zählt es mit jährlich rund 400.000 Besuchern zu den meistbesuchten Bildungseinrichtungen Deutschlands und gilt als das bedeutendste Fachmuseum seiner Art weltweit. Auf rund 12.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigt es die Entwicklung des Bergbaus, unter anderem mit einem Anschauungsbergwerk, das bereits 1936 in einer Tiefe von 15 bis 20 Metern unter dem Museumsgebäude errichtet wurde und authentische Einblicke in ein echtes Steinkohlebergwerk gibt. Das markante Wahrzeichen des Museums, der Doppelbock-Förderturm, stammt ursprünglich von der stillgelegten Zeche Germania und wurde 1973 hier wieder aufgebaut. Seit 1977 ist das Museum außerdem als Forschungsmuseum anerkannt und gehört heute zur Leibniz-Gemeinschaft, wo es sich wissenschaftlich mit der Geschichte und den Folgen der Rohstoffgewinnung beschäftigt. Wer den Förderturm besteigt, wird mit einem Panoramablick belohnt, der einen guten Eindruck davon gibt, wie sehr der Bergbau das Bild Bochums bis heute prägt.